Dog Beach in Catania – Sizilien

Wir sind dann mal wieder weg gewesen…

Da uns der Mai-Urlaub auf Sizilien nicht die gewünschte Erholung gebracht hatte, musste einfach noch ein Urlaub her. Und nein, wir schwimmen nicht im Geld, haben auch nicht im Lotto gewonnen und sind demnach auch nicht Reich. :-)

Ein bisschen Planung und ein bisschen Verzicht, bescherten uns einen wundervollen und warmen Urlaub in der letzten Augustwoche auf Sizilien.

Wie einige bereits vielleicht auf Facebook und Twitter mitbekommen haben, planten wir einen reinen Strandurlaub mit den Hunden.

Zwar konnten wir die Hunde in Riposto am Strand im Mai schon schwimmen und toben lassen, doch richtigen Sandstrand wie er im Bilderbuch steht, hatten beide noch nicht erlebt.

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Dog Beach Catania

Über Facebook wurden wir auf den Dog Beach in Catania aufmerksam. Leider hat der Beach keine Homepage und so wussten wir eigentlich nur den Namen und die Adresse. Keine genauen Informationen wie es dort wirklich ist, was es kostet und ob das überhaupt etwas für uns und die zwei Wasserratten ist.

Aber wir waren schon immer etwas abenteuerlustig. Und sollte das nicht klappen, wird halt ein Alternativprogramm gesucht. Vor Ort und ohne Stress.

Gleich freitags nach der Arbeit ging es mit Sack und Hund sofort Richtung Sizilien. Diesmal war eine Nachtfahrt geplant. Das ist für die Hunde angenehmer und auch auf den Straßen ist weniger los. Somit waren wir Samstag gegen 10 Uhr auf Sizilien kurz vor Catania.

 

Wo finde ich den Dog Beach in Catania

Kurzum, direkt am Lido Azzuro, an der viale Kennedy, 11 Catania. Am besten ihr tippt genau die Straße in euer Navi ein.

Um Catania herum kann der Verkehr schon etwas mehr werden. Speziell am Montag am späten Vormittag. An der Mautstelle kann man gut und gerne auch mal 10-15 Minuten verlieren. Die restliche Strecke runter zu den Ganzen Lido’s, der sollte man nicht allzu viel Beachtung schenken. Viel Müll, verwitterte Straßen, kaputte Brücken. Ein einziges Trauerbild und die „arme“ Seite von Sizilien.

Sobald man aber in die „Zielstraße“ einbiegt, findet man einen bezahlten Strand nach dem anderen. Auf gut 3km folgt Lido an Lido. Und der Lido Azzuro ist so gut wie am Ende der Straße.

Parken am Lido Azzuro

Wir würden abraten an den Straßenseiten zu parken. Das nutzen zwar viele Einheimische aus, da billiger. Aber gerade am Wochenende findet man hier kaum einen Platz. Und das Auto steht quasi ungeschützt an der Straße. Wer genug vertrauen hat, kann auch diese günstigere bzw. kostenlose Variante des Parkens wählen.

Der Lido Azzuro verfügt über 3 Parkplätze. Der 3te ist aber nur am Wochenende geöffnet, da dort der meiste Andrang ist.

Das Parken kostet am Wochenende für den ganzen Tag EUR 2,50, unter der Woche EUR 2,00. Wer Glück hat, erhält einen Schattenplatz. Was mitunter sehr förderlich sein kann, bei 35 Grad Hitze. 😉

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Der Strand und der Hundespass

Vom Parkplatz aus ist der Hundestrand in 2 Minuten erreichbar. Am Eingang werden Neuankömmlinge freundlich begrüßt und es wird einem in Italienisch, Englisch und mit Händen und Füßen alles erklärt.

Auf dem Weg zum Strand gibt es Toilletten für die Hundebesitzer. Dahinter befinden sich aber einige Schläuche, wo man seinen Hund nach dem Meerbad ev. noch abwaschen kann. Auch ein Automat zum Trockenföhnen steht neben den Toiletten. Genutzt haben wir das nie. Die Sonne hat Cooper und Leni innerhalb von 1 Stunde fast komplett getrocknet.

Der Strand ist unglaublich sauber und super organisiert. Holzplatten führen direkt zu den Strandplätzen bzw. zur kleinen aber feinen Strandbar. An dieser erhält man übrigens Wasserschüsseln und so viel Wasser für die Hunde wie man will.

EINTRITT:
Parken von MO-FR EUR 2,00
Parken am Wochenende EUR 2,50
Eintritt pro Hund: EUR 2,00
Eintritt pro Erwachsener: EUR 4,00

Der Eintritt wird an der Strandbar bezahlt. Wer sich Liegen und noch einen Schirm leisten möchte, zahlt dies natürlich extra. Den Schirm sollte man auf jeden Fall nehmen, da er ausreichend schattigen Platz für die Hunde bietet. Und auch für einen selbst. Am Strand weht zwar immer eine feine Briese, aber die Sonne brennt einen unweigerlich auf.

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Die Hunde sind im Bereich der Liegen anzuleinen. Es gibt unter jedem Schirm eine Möglichkeit seinen Hund festzumachen. Extrem praktisch, da man nicht immer auf den Hund kucken muss. Für Leni und Cooper optimal, da beide meistens recht stürmisch sind, was die Begrüßung anderer Hunde betrifft.

Direkt am Wasser darf man die Hunde ableinen. Voraussetzung ist natürlich, dass der Hund folgt und keine anderen Gäste stört.

Am Strandabschnitt, also wieder auf Höhe der Liegen und Schirme, gibt es zwei eingezäunte Bereiche die zum Toben und Gassigehen genutzt werden können. Beide Bereiche sind zusätzlich noch zum Teil überdacht. Speziell über die heiße Mittagszeit ein Hit. Es gibt auch in jedem Bereich einen Müllkübel. Gassisackerl werden leider keine angeboten. Aber als Hundebesitzer hat diese eh jeder immer und überall mit dabei. 😉

Uns ist allerdings aufgefallen, dass ein paar Gäste ihre Hunde im eingezäunten Bereich ein Weilchen sitzen lassen. Alleine. Warum? Keine Ahnung.

Hundebesitzer sind auch willkommen

Natürlich ist auch für das leibliche Wohl der Hundebesitzer gesorgt. An der kleinen Strandbar kann man sich kalte Getränke kaufen oder auch mal ein Eis.

Nicht zu empfehlen wegen der großen Hitze, aber wer möchte, kann sich auch alkoholische Getränke zu Gemüte führen.

Am Wochenende geht ein „STAFF“-Mitarbeiter durch die Reihen und man hat die Möglichkeit Essen zu bestellen. Da wir diesen super Service leider nicht genutzt haben, können wir hier auch nicht wirklich viel darüber berichten. Wir glauben herausgefunden zu haben, dass man zwischen 3 Mahlzeiten wählen kann und diese werden einem dann in der nächsten halben Stunden direkt an den Platz gebracht. Die „STAFF“-Mitarbeiter schützen die Gäste vom Dog Beach auch vor den Strandverkäufern und schauen auch sonst auf die Einhaltung der Regeln.

FAZIT

Nur diese eine Woche hat mehr Erholung gebracht, als die 3 Wochen im Mai. Vielleicht lag es am Wetter oder einfach dem Strand. Die Hunde hatten ihren Spass und wir unsere Ruhe. Natürlich ist für den ein oder anderen die Anreise von 17 Stunden verrückt. Doch uns UND auch den Hunden macht das Autofahren nichts mehr aus. Es hat sich schon eine gewisse Routine entwickelt und mit dieser kommen wir immer schneller und ruhiger auf Sizilien an.

Cooper hat sich durch das Meerbaden leider eine Ohrenentzündung eingefangen. Diese konnten wir aber gleich nach dem Urlaub behandeln und mittlerweile sieht alles wieder zur vollsten Zufriedenheit aus.

Wir haben bereits wieder für 2015 geplant. 2 Wochen Sizilien Dog Beach in Catania stehen am Programm… 😉

 

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Julia

Author: Julia

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